Auch der FC Borussia Buir setzt in Zukunft auf den eSport

Zur Erprobung von eSport als Angebot der außer sportlichen Jugendarbeit in den Strukturen des organisierten Sports wurden vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen in einem Auswahlverfahren zwölf Modellstandorte ausgewählt.  

„Neben zwölf Modellstandorten werden Schulungsangebote entwickelt, die Multiplikatoren zur pädagogischen Anleitung von E-Sport-Angeboten befähigen und so eine qualitätsgesicherte und verantwortungsvolle Arbeit mit E-Sport sicherstellen“, erläutert Jens Wortmann, Vorsitzender der Sportjugend NRW. „Zudem setzen wir auf den Aufbau eines Beratungsangebots für Vereine und lassen das Projekt wissenschaftlich begleiten.“

Die Auswahl der Modellstandorte erfolgte unter Berücksichtigung des Ziels, möglichst unterschiedliche Standorte auszuwählen, um Themen wie räumliche/regionale Verteilung, Größe des Vereins, Diversität der Zielgruppen aufzugreifen und möglichst vielfältige Erfahrungen zu sammeln. Im Rahmen der Ausschreibung hatten sich insgesamt 82 Sportvereine beworben.

„Bei den 20 Standorten verfügen wir über eine gute Mischung zwischen kleinen und großen sowie Ein- oder Mehrspartenvereinen – mit der Sportart Fußball als Schwerpunkt. Wir freuen uns bereits auf den offiziellen Kick-off-Termin für alle Teilnehmer im kommenden Frühjahr“, erklärt Jens Wortmann, Vorsitzender der Sportjugend NRW.

Im nächsten Schritt geht es um die Entwicklung von Schulungsangeboten, die Multiplikator*innen zur pädagogischen Anleitung von E-Sport-Angeboten befähigen und so eine qualitätsgesicherte und verantwortungsvolle Arbeit mit E-Sport-Angeboten sicherstellen.

Von den 20 Standorten werden  insgesamt sechs Vereine mit einer entsprechend spiel tauglichen PC-Ausstattung gefördert – und zwar der SC Bayer 05 Uerdingen, TSV Bayer 04 Leverkusen, TV Roetgen 1894, DJK-VfL Billerbeck, TV Horn-Bad Meinberg sowie der TSV Eintracht Dortmund. Mit belastbaren Konsolen wurden gleich 14 Vereine ausgestattet – der TSV Neuss-Norf, FC Borussia Buir, FC Galaxy Steinfurt, TG Herford, SC Bredelar, DJK GW Essen-Werden/Heidhausen, Eintracht Duisburg, WMTV Solingen, SC Germania Reusrath, TV Ratingen 1865, SC Paderborn 07, SC Husen-Kurl, Hombrucher SV und TuS Valmetal.

Bei der Aufteilung der Modellstandorte wurden ebenfalls Aspekte wie etwa Vorerfahrungen im E-Sport, Konsolen- oder PC- Ausstattungen oder eine urbane bis ländliche Standortcharakteristik berücksichtigt. So nimmt der FC Borussia Buir ebenso an dem außergewöhnlichem Projekt teil, wie auch Landesgrößen, wie der TSV Bayer 04 Leverkusen und der SC Bayer 05 Uerdingen oder neuere Vereine, wie etwa der FC Galaxy Steinfurt.

Borussia Buir gehört zu den Vereinen, die in FIFA 21 und Rocket League mit Ausrüstung und Unterstützung in den kommenden drei Jahren am eigenen Standort Wettbewerbe durchführen wird. 

„Nur wenn wir als kleiner Sportverein ansprechende Angebote für unseren Nachwuchs anbieten können, dann werden wir langfristig bestehen können“, bewertet der Vorsitzende des Fußballvereins FC Borussia Buir, Björn Kirsch, das neue E-Sportprojekt.

Erste Auftaktveranstaltungen beginnen direkt zum Jahresbeginn, Workshops finden im ersten Halbjahr mit allen Vereinen statt, um Themen und Fragestellungen für den weiteren Projektverlauf zu behandeln.

„Wir hoffen so, lokal eine wichtige Brücke zwischen Fußball und E-Sport zu schaffen und möchten mit dem wachsenden Angebot junge Menschen begeistern“, sagt Matthias Morgner, Geschäftsführer des Kerpener Vereins, und weiter: „Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene im Altersband zwischen 15 und 27 Jahren können sich auf unserer der Homepage informieren, die neue Vereins-App nutzen oder Kontakt zum Verein aufnehmen.“

Quelle: ksta / LSB NRW

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