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BIGs Geschäftsführer sieht deutsche eSport-Teams schlecht aufgestellt

Laut BIGs Geschäftsführer Daniel Finkler sind eSport-Teams aus Deutschland häufig schlecht aufgestellt, um die Bedürfnisse von Sponsoren abzudecken.

„Wer heute nicht die Weichen für die Zukunft stellt, hat keine Chance oder wandelt sich zu einem reinen Hobby-Verein“, so das Urteil von Daniel Finkler.

Daniel Finkler ist Geschäftsführer von BIG und hat regelmäßig mit Sponsoren-Akquise zu tun.

BIG Geschäftsführer Daniel Finkler

„Viele Vereine haben es bis heute verpasst, ihre eigenen Ressourcen so einzusetzen, dass die Bedürfnisse der Partner bestmöglich in den angebotenen Paketen abgedeckt werden. Sie fokussieren sich hauptsächlich auf die Leistungsfähigkeit der Teams, schaffen es dabei aber nicht, Anforderungen der Partner zu verstehen und folglich korrekt abzudecken.“

Finkler kennt dieses Problem. Kurz nach der Gründung 2017 konnten sie kaum große Werbeprojekte umsetzen.

„Es haben schlichtweg die Kapazitäten gefehlt“, so Finklers Fazit, der sich heute mit einem der „leistungsfähigsten eSport-Content Teams im deutschen Raum“ rühmt.

Laut Finkler ist das Verhalten vieler deutscher eSport-Teams gefährlich. Sie priorisieren den sportlichen Erfolg und lassen das Wirtschaftliche dabei schleifen.

„Das Wachstum wird beschränkt und man macht seit Jahren keine nennenswerten Fortschritte, weder spielerisch noch wirtschaftlich. Stillstand ist bekanntlich ein Rückschritt und man wird mit der weiteren Professionalisierung des eSport schlichtweg aus dem Markt gedrängt.“




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