Home / eSport / Deutscher Olympischer Sport Bund erneuert Absage an den eSport

Deutscher Olympischer Sport Bund erneuert Absage an den eSport

Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes, hat ihre Absage an die Aufnahme von eSport in den Dachverband bekräftigt.

„Unser Hauptansatz und Ziel muss sein, gemeinwohlorientierten und werteorientierten Sport beizubehalten und nicht auf Teufel komm raus an wachsenden Mitgliederzahlen interessiert zu sein“, sagte Rücker im Rahmen des Sportbusiness-Kongresses SPOBIS in Düsseldorf: „Bei den Inhalten der Spiele sehen wir durchaus Probleme bei der Wertebasierung.“

Der DOSB hatte sich in einer Arbeitsgruppe mit dem Thema eSport auseinandergesetzt und Ende Oktober die Aufnahme des virtuellen Sports verweigert. In seiner Begründung unterteilte der Verband das derzeitige Angebot an Spieletiteln in „elektronische Sportartensimulationen“ (FIFA19, NBA2K, etc.) und alle anderen virtuellen Spiel- und Wettkampfformen, die er als „eGaming“ zusammenfasste. Nur bei den Sportsimulationen sah der DOSB Förderungspotenzial. Für diese Einteilung gab es aus der eSport-Szene reichlich Kritik.

Jan Pommer, Vizepräsident des eSport-Bund Deutschland (ESBD) und Mitglied im Vorstand des Weltverbandes WESA, sagte zu der Entscheidung: „Die eSport-Szene versteht das nicht. Ich kann verstehen, dass man den Kern des Sports erhalten will. Ich hätte mir gewünscht, dass man die Tür da ein Stück weit aufstößt. Der DOSB muss ja das Interesse haben, neue Mitglieder zu gewinnen. Wenn man etwas umetikettiert, wird es ja nicht anders.“




Lesen sie auch

insurninja und PENTA stellen eSport-Versicherung für Deutschland vor

insurninja führt mit der Berliner eSport-Marke PENTA ein in Kooperation mit der Versicherung Markel Insurance …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.