Knapp 40 Tage sind es noch bis zum Release von FIFA 21 und neben etlichen Verbesserungen im Gameplay wünschen sich die FIFA-Fans vor allem bessere Server im Spiel. Kürzlich erklärte EA in ihren Pitch Notes für FIFA die Erstellung von Onlinespielen und die vorgenommenen Erneuerungen.

Für alle Onlinespiele werden stets Game Data Center benutzt, hierbei verbinden sich die Spieler mit dem nächstgelegenen Server in ihrer Region. Der Unterschied hierbei zu P2P-Onlinespielen ist es, dass eine schlechte Verbindung des Gegners einen selbst nicht beeinflusst.

Das P2P-Prinzip gibt es in FIFA nur bei privaten Spielen gegen einen Freund: „Falls ihr also gegen einen Gegner mit schwachem WLAN spielt, entspricht eure Spielqualität mehr oder weniger seiner Spielqualität, da ihr einander die für das Onlinespiel nötigen Gameplay-Daten über dieselbe Verbindung sendet“, so EA in den Pitch Notes.

Zusammengefasst dient das Game Data Center als Host in Onlinepartien, wobei bei P2P-Spielen einer der Spieler den Host übernimmt.

Insgesamt gibt es in FIFA 20 18 Game Data Center weltweit: Sechs in Asien (Hongkong, Singapur, Tokio, Mumbai, Dubai, Manama), Fünf in Europa (Paris, Amsterdam, Frankfurt, Dublin, Stockholm), Vier in Nordamerika (Portland, Washington D.C., Mexiko-Stadt, Columbus) in Sao Paulo, Sydney und Johannesburg jeweils eins. 

Neben den neuen Standorten Stockholm und Manama wurde laut EA im Juni 2020 in Dallas das neueste Game Data Center eingeführt, welche die Serververbindung im Spiel deutlich verbessern soll.

Hierbei betont EA öfters, dass mehr Game Data Center nicht automatisch für ein besseres Spielerlebnis sorgen: „Die Zusammenarbeit mit einem Anbieter, der die enormen FIFA-Anforderungen (hoher Netzwerktraffic, zuverlässige Netzwerkstabilität, angemessene Redundanz und operativer Support) nicht erfüllen kann, würde zu einem unzuverlässigen Spielerlebnis führen. Die potenziellen Vorteile eines Game Data Centers an diesem Standort würden so verringert oder sogar zunichte gemacht.“

Als nächsten Schritt verspricht EA: “Wir werden die Performance der vorhandenen Game Data Centers weiter beobachten und künftige Expansionsmöglichkeiten im Auge behalten. Dabei handelt es sich um einen arbeitsintensiven und sorgfältigen Prozess, mit dem wir derzeit beschäftigt sind.”

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Agagani Ganiev

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