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eSport-Bund Deutschland tritt Bündnis gegen Homophobie bei

Mit dem eSport-Bund Deutschland ist die erste Organisation aus dem eSport Bereich, die dem Berliner Bündnis gegen Homophobie beigetreten ist.

Dies gab der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg am vergangenen Mittwoch bekannt. 

„In Videospielen kann jeder Mensch sein, wer er will – Grenze ist nur die eigene Fantasie. Wir möchten, dass sich dieser Grundgedanke auch in das gesellschaftliche Leben reflektiert“, erklärte ESBD-Chef Hans Jagnow, der auch Vorstandsmitglied im Amateurverein 1. Berliner eSport-Club e. V. ist. „Als eSport-Bund Deutschland möchten wir durch ein klares Bekenntnis zu Werten wie Respekt, Toleranz und Fairness unseren Beitrag dazu leisten, dass wir im eSport und darüber hinaus ein Umfeld schaffen, das Homophobie und weiteren Diskriminierungsformen entschieden entgegentritt und positive Vorbilder lebt.“

Das Bündnis gegen Homophobie ist ein 2009 gegründeter Zusammenschluss von Berliner Unternehmen, Organisationen und Verbänden aus den Bereichen Sport und Kultur, die sich als Teil der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft für die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen einsetzen und jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegentreten wollen. Das Projekt wird vom LSVD Berlin-Brandenburg im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ umgesetzt. Zu den mehr als 100 Mitgliedern gehören neben Konzernen wie Coca-Cola Deutschland oder der Allianz-Versicherung auch die Berliner Polizei, die Jüdische Gemeinde und die Evangelische Kirche. Schirmherr des Bündnisses ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller.



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