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eSport statt DFB – Immer mehr Sponsoren wechseln die Seiten

eSport ist immer mehr im Kommen. Das haben auch große Unternehmen begriffen und setzen vermehrt auf den Trend. Mercedes Benz oder auch McDonald’s haben sich zuletzt aus dem Sponsoren-Pool der deutschen Nationalmannschaft zurückgezogen und investieren lieber in den eSport. Aus guten Gründen.

Die jüngere Zielgruppe (vor allem 14- bis 29-Jährige) beschäftigten sich immer mehr mit eSport als mit traditionellen Sportarten. Mercedes Benz ist eines der Unternehmen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben will. Nach 46 Jahren Partnerschaft mit dem DFB, stieg der Autobauer bei der ESL One in Hamburg ein. Mercedes stellt seit Oktober die Transportfahrzeuge der Teams bei den Turnieren der Dota 2-Serien. Beim DFB steigt ab Januar 2019 dafür Volkswagen ein. Dafür kassiert der Sportverband angeblich auch 30 Millionen Euro mehr als zuvor.

„Wir beobachten das extrem schnell wachsende eSport-Segment seit einiger Zeit und sind davon überzeugt, mit diesem neuen Engagement unser Sportsponsoring zukunftsorientiert ergänzen zu können und auch mit einer sehr interessanten neuen Zielgruppe in Kontakt zu treten“, so die Begründung der Unternehmensführung von Mercedes Benz.

Auch der Sportartikelhersteller NIKE wirbt nun nicht nur mit Sportgrößen wie Cristiano Ronaldo und Rafael Nadal, sondern auch mit League of Legends Star Jian „Uzi“ Zihao. Da der Chinese in seiner Heimat eine riesige Popularität besitzt, erhofft sich NIKE nun eine noch größere Fangemeinde in Fernost.

Auch McDonald’s ist beim DFB raus

Nicht mehr zu den Sponsoren des DFB zählt nun auch die Fast-Food-Kette McDonald’s. Als offizieller Partner steigt das Unternehmen in die ESL Meisterschaft im eSport-Bereich ein. Zuvor lief der Vertrag mit dem DFB 15 Jahre lang. McDonald’s etablierte unter anderem die Fußball-Eskorte, bei der Kinder und Jugendliche gemeinsam mit den Nationalspielern ins Stadion einliefen. Doch auch McDonald’s schien die jüngere Zielgruppe nicht mehr wie gewünscht zu erreichen. Bereite Ende Januar stieg der Fast-Food-Riese deshalb als Sponsor bei der ESL ein. Gewinnspiele, Verlosungen, Logo- und Produktplatzierungen sollen damit einhergehen. Auch der Lieferservice McDelivery soll in diesem Zusammenhang promotet werden, um für die jüngeren Konsumenten wieder interessanter zu werden.

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