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v.l. Geschaeftsfuehrer Dr. Peter Opdemom (Congstar), Martin Drust (Leiter Marketing, St. Pauli)

FC St. Pauli engagiert sich fortan im eSport Bereich

Der FC St. Pauli betritt neue Wege in die virtuelle Welt und wird sich in Zukunft in den Bereichen eSport und Gaming engagieren.

Den Auftakt hierzu macht das „1. congstar Mobile Gaming Festival“, das die Braun-Weißen gemeinsam mit ihrem Hauptsponsor congstar am 13. und 14. Juli im Millerntor-Stadion ausrichten werden.

„Wir wollen als Einstieg in den Profi-Sport an der nächsten Virtual Bundesliga-Runde 2020 teilnehmen. Wobei unser Ansatz dort eher den Weg dahin zum Inhalt haben wird. Wir wollen nicht einfach Profispieler verpflichten, sondern wertebasiert scouten, um die zu uns passenden SpielerInnen zu finden, mit denen wir in der Virtual Bundesliga antreten. Salopp gesagt: Wir wollen zunächst keine Pokale gewinnen, sondern die Herzen der Community“, erklärt Martin Drust, Marketingleiter beim FC St. Pauli.

Der Spaß soll klar im Vordergrund stehen, für Mädchen und Jungs gleichermaßen: Mädchen und junge Frauen sind im eSport kaum sichtbar. Das wollen wir bei uns thematisieren“, so Drust weiter.

Neben der virtuellen Bundesliga werden in Zukunft gemischte Rabauken-eCamps angeboten, bei denen die teilnehmenden Kinder sowohl realen als auch virtuellen Fußball spielen werden. Ein wichtiger Baustein dort wird sein, Eltern die Möglichkeit zu bieten, sich in diesem Rahmen generell über Fragen wie „Was machen meine Kinder da eigentlich?“ oder „Wie erkenne ich Sucht?“ zu informieren. Suchtgefahren erkennen und Suchtprävention sind wichtige Bestandteile des Konzeptes. Bei der Spieleauswahl orientiert sich der FC St. Pauli an den Handlungsempfehlungen und dem Kriterienraster der Hamburger Sportjugend, die unter anderem die Nutzung von Ego-Shooter-Spielen ausschließen.

„Uns interessiert aber auch der subkulturelle Aspekt, konkret planen wir etwas zur Millerntor Gallery mit dem Fokus auf Spieledesign. Auch kleineren Publishern eine Plattform zu geben, haben wir uns zum Ziel gesetzt“, erklärt Drust.

Der FC St. Pauli wählt beim Einstieg in das Thema eSport und Gaming einen sehr breiten Ansatz, der unter anderem vorsieht, dass im Breitensport an Projekten gearbeitet wird, die u.a. Virtual-Reality-Technologien mit realem Sport kombinieren. Darüber hinaus ist die Teilnahme an der eFootball-Liga des Hamburger Fußball Verbandes geplant.

„Dazu passt super, dass congstar sein Separee Gaming-fähig umgebaut hat und wir dort einen Ort für Training und Austausch haben werden“, freut sich Drust über das Engagement des Partners.

„Wir haben den grundsätzlichen Ansatz, jede Plattform zu prüfen und gegebenenfalls zu nutzen, um den Werten des FC St. Pauli Relevanz zu geben. Wir beschäftigen uns daher seit mehr als zwei Jahren mit diesem Thema, haben viele Gespräche mit allen möglichen Akteuren geführt, denn wir wollten erst einmal herausfinden, ob die Wertegemeinschaft FC St. Pauli und das Thema eSport überhaupt zusammenpassen“, erklärt Martin Drust. „Dabei haben wir festgestellt, dass es große Schnittmengen gibt und wir auch einen Mehrwert stiften können, der über den reinen Sport in eSport hinausgeht, weshalb wir auch immer mal von Gaming sprechen“, so Drust abschließend.




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