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Jamaika-Koalition will eSport in Schleswig-Holstein fördern

Die Jamaika-Koalition will in Schleswig-Holstein den Sport fördern. Erste Gespräche sollen im September folgen. Auch die Gemeinnützigkeit steht im Vordergrund.

„Wir werden Schleswig-Holstein zum Gaming- und eSport-Land machen“, sagte der Grünen-Netzpolitiker Rasmus Andresen der Deutschen Presse-Agentur.

Im September werde die Koalition einen entsprechenden Antrag in den Landtag einbringen.

„eSport und Gaming sind längst keine Nischenthemen mehr“, sagte Andresen. Die Gamescom besuchten mehr als 350 000 Menschen. „Das sind mehr als Fußball-Zweitligist Holstein Kiel und Handball-Rekordmeister THW Kiel zusammen in einer Saison haben.“

„Das Land müsse gemeinsam mit Kommunen und Sportverbänden Strukturen und Konzepte zur Förderung und Begleitung von Gaming und eSport entwickeln“, sagte Andresen. In vielen Bundesländern werde die Entwicklung von Games unterstützt. „Immer mehr junge Schleswig-Holsteiner entwickeln Onlinespiele und wandern wegen fehlender Unterstützung ab.“ Die Wirtschaftspolitik im Norden sei „altbacken und braucht ein Update“

Der Grünen-Medienpolitiker Lasse Petersdotter forderte die Bundesregierung auf, die Gemeinnützigkeit von eSport anzuerkennen: „Vereine können eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, insbesondere zur Betreuung der Spieler wahrnehmen. Da die Bundesregierung schläft, werden wir sie mit einer eigenen Initiative erinnern müssen.“

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