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Kritik von Rodel Legende Hackl: „eSport, das ist für mich kein Sport!“

Georg Hackl hat sich Gedanken über die Zukunft gemacht. Besonders neue Angebote sieht er kritisch. In einem Interview übt er auch Kritik am eSport.

Asuzug aus dem Interview mit T-Online:

Ganz anders sieht es beim eSport aus. Der boomt. Wie stehen Sie dazu?

Ganz ehrlich: eSport, das ist für mich kein Sport! Wenn einer die Knöpfchen von seiner Spielekonsole, seinem iPad oder seinem iPhone bedienen kann, und dann meint, Sport zu machen, dann hat er etwas nicht verstanden. Hier ist eine gewisse Komponente, die Bewegung, Koordination und Metabolismus beinhaltet, völlig ausgeklammert.

Im Fußball entsteht gerade ein regelrechter Hype um eSport. Fast alle Bundesligisten haben bereits entsprechende Abteilungen gegründet. Was halten Sie davon?

Sport ist für mich erst einmal Bewegung in irgendeiner Form – ob in Verbindung mit Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit oder einem hochgradig koordinativen Anspruch wie zum Beispiel auf einer Slackline. Aber es geht immer um eine Anforderung, der ich mich mit meinem Körper in meiner Umwelt stelle. Das eine ist also das Lösen von Bewegungsaufgaben, das andere die Wahrnehmung der Umwelt – zwei ganz wesentliche Bestandteile beim Sport. Und das fällt beim eSport beides weg.“




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