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Reinhard Grindel äußert sich erneut gegen den eSport

Bei einer Diskussionsrunde in Northeim hat sich der DFB-Präsident Reinhard Grindel erneut gegen das Thema „eSport“ geäußert.

Bei derDiskussionsrunde in Northeim machte der 56-jährige vor allem längere Schulzeiten und große Entfernungen für unstabile Fußballmannschaften verantwortlich.

„Wo bleibt dann noch Zeit für Training, wenn man die restliche Zeit auch noch am Bildschirm verbringen würde?“

Dabei sei Fußball besonders für das soziale Miteinander wichtig: „Kabinenschweiß riechst du nicht auf Facebook. Fußball auf Rasen ist durch nichts zu ersetzen.“

Wenn die Jugendlichen „in der dritten Halbzeit“ aber FIFA 19 spielen wollten, „dann lasst sie das machen“. Als Ergänzung seien Konsolenspiele in Ordnung, allerdings „nur fußballspezifische Spiele“. Spiele wie Fortnite seien kein Sport, „die wurden früher als Killerspiele bezeichnet“, betont Grindel. „Auf Leute zu schießen hat mit Sport nichts zu tun.“

Bereits Ende März bezeichnete DFB-Boss Reinhard Grindel eSport als „absolute Verarmung“, Fußball gehöre auf den grünen Rasen und habe mit anderen Dingen, „die computermäßig sind“, nichts zu tun.

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