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US-Armee möchte den eSport zur Rekrutierung nutzen

Die US-Armee möchte sich für eine jüngere Zielgruppe wieder attraktiver machen und will daher ein offizielles eSports-Team gründen, das gleichzeitig als Rekrutierungs-Werkzeug dienen soll.

Wie Gamesindustry.biz berichtet, sollen die Mitglieder Teil der Marketing- und Engagement-Abteilung werden. Neben der Teilnahme an eSport-Events für die US-Army sollen die Spieler auch als Beta-Tester für Army-Apps und in Trainings-Simulatoren eingesetzt werden. 

Neben naheliegenden Spielen wie Call of Duty, PUBG und Overwatch sucht die Army auch Spieler für Tekken 7, League of Legends, FIFA und NBA 2K.

Schon im Jahr 2000 versuchte die US Army, über Videospiele potenzielle Rekruten für den Militärdienst zu begeistern. Damals investierte man in den Free-to-play-Shooter America’s Army, dessen letzter Teil America’s Army: Proving Grounds seit 2013 bei Steam erhältlich ist. Dabei hat die Regierung innerhalb der ersten zehn Jahre etwa 32,8 Millionen Dollar in die Weiterentwicklung des Titels investiert.

Interessierte bewerben sich mit nur wenigen Klicks über ein Online-Formular für eine Aufnahme ins Team. Der große Haken: Team-Mitglieder müssen aktive Soldaten, Reservisten oder Veteranen sein – Zivilisten schließt die US-Armee kategorisch aus. Ein erstes internes Turnier ist bereits für Dezember 2018 angesetzt. Man erwägt zudem, Besuche an Colleges durchzuführen, um angehenden Absolventen direkt eine eSport-Karriere beim Militär schmackhaft zu machen. 

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